viel arbeit

die letzten monate und wochen habe ich mich ziemlich rar gemacht. das hatte guten grund. es gab und gibt immer noch viel zu tun, vieles ist schon geschafft, und ich kann nun einiges zeigen. fotos nur von „baustellen“ sind nicht immer zeigenswert…

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ich hab mir fensterbänke anfertigen und anbringen lassen! das kennt man hier nicht. alle blumen, auch die in töpfen, sind draußen. im winter kommen die frostempfindlichen pflanzen ins haus, in irgendeine ecke auf dem fußboden. und stören. das ist jetzt vorbei 🙂 meine fensterbänke kann man runterklappen. denn im frühling kommen die pflanzen wieder nach draußen, und ich habe dann wieder mehr platz vor dem fenster.SAMSUNG

hier sind weitere baustellen. der abstellraum, das bad und ein schlafzimmer hatten risse bekommen, durch welche ameisen hineinkamen! das ging ja nun gar nicht. die risse waren schon länger da, aber mit ameisen…. jetzt mußte was getan werden! risse in wänden sind hier fast normal, die erde bewegt sich oft, wir sind im bergland, und da kommt es häufiger vor. man merkt es meistens gar nicht, weil die erdstöße so schwach sind. aber die gebäude und die hunde, wahrscheinlich auch andere tiere. die hunde hört man jedoch  manchmal von überall her jaulen, möglicherweise merken sie die erschütterungen.SAMSUNG

im bad mußte ich ja nichts wegräumen, das war schnell gemacht. aber schlafzimmer und abstellraum waren voller tücken, der abstellraum voll mit gerümpel. – was sieht er jetzt schön aus, aufgeräumt, ausgeräumt, jede schraube, jeder nagel hat seinen platz und es wird gefunden, wenn man was sucht!!!
Foto-0017natürlich mußten die hunde ab und zu ans und ins wasser und ich was anderes sehen, als hausrenovierungsarbeiten.
Foto-0026nach dem unendlichen regen im sommer ist jetzt immer noch alles grün und üppig. der feuerdorn zeigt überall seine roten, gelben und orangen früchte. ich hab versucht, davon gelee zu machen! nachdem ich gehört hatte, das das geht und nach ergugeln, hatte ich rezepte. es gibt hier sooooo viel feuerdorn, und er breitet sich sehr schnell aus.

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die früchte werden in wasser weich gekocht, durchgesiebt und auf den kompost gebracht. die flüssigkeit mit der gleichen menge zucker gekocht, bis sie geliert. es roch köstlich, fruchtig,
ein wenig säuerlich – und war ungenießbar! nur gut daß ich nur eine kleine probe gemacht hatte…. es wird aber einen weiteren versuch geben, wahrscheinlich waren die beeren noch nicht so weit.
keine fotos gibt es vom beschädigten abflußrohr, das verstopft war und bei kabelverlegungsarbeiten für neue außenbeleuchtung getroffen wurde. außer neuer beleuchtung gibt es ein renoviertes einfahrtstor.
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heute ist nationalfeiertag in argentinien, da wurde vor dem traditionellen grillessen ein selbstgebrauter gancia (kräuteraperetiv) probiert. oben die 5-liter-flasche mit dem leckeren inhalt. (wenn schon denn schon)
Foto-0043gestern gab es einen ausflug zum „cerro blanco“, ein „weißer höhenzug“ ganz in unserer nähe. dort gibt es ein naturreservat, in dem unter vielen anderen vögeln kondore beobachtet werden können.
Foto-0046das reservat hat seinen namen daher, weil vor jahren dort kalkhaltiges gestein abgebaut wurde.
Foto-0054der tag war kalt und bedeckt, zum wandern aber nicht verkehrt.
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gelbe, lila und weiße blümchen und steine, auf denen pflanzen wachsen!
11139000_10206448462881484_6737443395790491285_nnach einstündigem wandern und klettern kamen wir zur aussichtsplattform.
11377318_10206448464601527_4743730231670092025_nleider kann ich euch nicht das kondorküken zeigen, das wir beobachten konnten! dazu war es zu weit entfernt, und unsere kameraausstattung nicht geeignet. aber wir durften fernglas und teleskop benutzen. das kondorjunge ist sieben monate jung und kurz vor den ersten flugversuchen. es hockte die ganze zeit fast bewegungslos und wartete auf die eltern, die es bis zum 2. lebensjahr versorgen! hier kann man fotos gucken: reservacerroblanco!
Foto-0058jedes jahr gibt es ein junges – mit glück. auch wir warteten auf die kondor-eltern, leider vergeblich. sie kommen bis zu siebenmal am tag und bringen nahrung.
Foto-0057unter uns der rio yuspe, der yuspe-fluß.
Foto-0063am ende wurde es kalt zum warten, wir machten uns auf den rückweg und konnten glückliches rindvieh beobachten, das durch die gegend raste. sie waren von hunden aufgescheucht worden.
Foto-0064der eingang zur anlage, dort werden auch ferienhäuser vermietet. wir konnten uns anschließend in der gemütlichen gaststätte aufwärmen und den obligatorischen mate genießen.
15121432298125726und nun freue ich mich mindestens genauso, wie dieses kleine menschenkind, daß ich es endlich in die arme schließen kann!

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2 Kommentare zu “viel arbeit

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