am 1. mai das erste „locro“

„locro“ ist der typische wintereintopf in argentinien und wird am 1. mai das erste mal im jahr angeboten. in restaurants, in privathäusern, am straßenrand werden locro und empanadas verkauft. der eintopf wird in riesigen töpfen gekocht, oft auf offenem feuer. die fotos unten sind vom letzten jahr, aber an gleicher stelle und von denselben leuten wurde auch heute das leckere essen gekocht und ausgeteilt.

hier werden empanadas, die leckeren teigtaschen, fritiert.

locro wird in die mitgebrachten behälter abgefüllt.
das wetter ist wieder fantastisch, sonne, blauer himmel und am tag bis über 20 grad.

schwarzwälder kirschtorte in sonderanfertigung, 2kg und rechteckig unten, 1kg und rund oben. nun sind meine kirschen alle, die nächste „selva negra“ , hier wird die torte „schwarzwald“ genannt, wird mit erdbeeren gemacht. leider kann man hier keine schattenmorellen im glas oder in konserven kaufen. im sommer kaufe ich ein paar kilo frische kirschen, die werden eingefroren und ein teil in gläser eingemacht.

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11 Kommentare zu “am 1. mai das erste „locro“

  1. auf dem zweiten Bild sieht es aber so aus, als wenn der Locro nicht gerecht verteilt würde 🙂 es hat eine gewisse Komik
    LG
    Heike

  2. Lecker, lecker!
    Kirschen gibt es hier im Supermarkt, allerdings sind die Preise utopisch: für 450 gr. dunkle Kirschen rund 7 Dollar, oder Schattenmorellen, 200 gr das Doppelte!!!! Nee, das muss nicht.
    Liebe Grüsse

  3. Die Torte wird aber nicht so großzügig in mitgebrachten Containern abgefüllt oder? Die ist ja groß wie für eine Hochzeitsgesellschaft. Lg.Helga

    • das ist mitunter ein problem: der transport. oft auf dem motorrad. ich bin immer froh, wenn die torte übergeben wurde, der rest ist kundenrisiko 😉
      so schöne kuchencontainer wie in DE gibt´s hier nicht. pappe mit gold verziert tut´s auch. und geburtstage sind hier so groß wie bei euch ´ne hochzeit. liebe grüße

    • lustiges foto, nicht wahr? 😉 der eine ist wirklich klein und schmächtig und der andere ein riese und koloß. und beide haben sich gefreut, daß die „alemana“ ein foto von ihnen macht, das familie und freunde in deutschland sehen können und daß ihre geliebten bräuche ans andere ende der welt gesendet werden.

  4. Hm , die Torte schaut mega lecker aus . Schattenmorellen gibts hier auch nicht . Hier werden die Maraschino Kirschen für die „selva negra“ verwendet ….

    Liebe grüße von der Insel

    • auch die argentinische selva negra wird mit maraschinokirschen, oftmals nachgemachte aus gelatine, und „dulce de leche“ (milchkaramellcreme) gemacht. oft auch mit erdbeeren statt mit kirschen. anfangs habe ich mich dagegen gesträubt, aber mit der zeit muß ich mich daran gewöhnen, was es nicht gibt, wird durch etwas anderes ersetzt, ganz einfach…
      naja, nicht immer einfach… 😉
      liebe grüße zurück

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